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Haushaltsreinigung · Schweiz 2026

20 Stunden pro Woche. CHF 4’409.60 Unterschied pro Jahr.

Bei 20 Stunden pro Woche erhält die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer nach dem gesetzlichen Mindestlohn am Arbeitsort Genf CHF 4’409.60 mehr Bruttolohn pro Jahr als nach dem Mindestlohn am Arbeitsort Waadt. Damit ist auch der Anschluss an die Pensionskasse obligatorisch. Im Modell für den Arbeitsort Waadt ist er es nicht.

Helpore AG

Was der Atlas zeigt

Bei 20 Stunden pro Woche ergibt das Modell für den Arbeitsort Genf einen Bruttojahreslohn von CHF 25’573.60 und einen obligatorischen Pensionskassenanschluss. Für den Arbeitsort Waadt ergibt es CHF 21’164.00 und keinen obligatorischen Anschluss.

Bei derselben Arbeit im Privathaushalt und derselben Zahl Wochenstunden kann der Arbeitsort sowohl den gesetzlichen Bruttolohn als auch den Beginn der obligatorischen beruflichen Vorsorge verändern. Das Modell vergleicht den anwendbaren Mindestlohn mit der eidgenössischen Eintrittsschwelle für die berufliche Vorsorge.

Für die hier modellierte Person ohne einschlägige Qualifikation gilt in 24 Kantonen der eidgenössische Mindestlohn. Genf, Neuenburg und die Stadt Luzern wenden höhere Mindestlöhne an. Bei 20 Stunden pro Woche überschreiten nur Genf und die Stadt Luzern die Eintrittsschwelle für die obligatorische berufliche Vorsorge.

Dies ist ein Modell auf Basis der gesetzlichen Mindestlöhne für eine unbefristete Stelle bei einem Privathaushalt als einzigem Arbeitgeber. Es schätzt weder den tatsächlichen Lohn einer Person noch ihren Pensionskassenplan.

Vergleichen

Ab wann ist die Pensionskasse obligatorisch?

Die Eintrittsschwelle für die berufliche Vorsorge gilt schweizweit. Der Mindestlohn hängt vom Arbeitsort ab. Wählen Sie einen Arbeitsort und sehen Sie, wann der Bruttojahreslohn die Schwelle überschreitet.

Einstellungen des Atlas

Welche Qualifikation gilt?

Wählen Sie die Kategorie ohne einschlägige Qualifikation bei weniger als 4 Jahren Berufserfahrung in der Hauswirtschaft. Die Kategorie für erfahrene Personen gilt bei mindestens 4 Jahren Erfahrung, bei einem einschlägigen EBA oder AFP oder bei einer anderen abgeschlossenen Berufsausbildung von mindestens 2 Jahren, die zur Hauswirtschaft passt. Die Kategorie für qualifizierte Personen gilt bei einem einschlägigen EFZ oder CFC oder bei einer anderen Berufsausbildung von mindestens 3 Jahren, die zur Arbeit passt.

Anwendbare Mindestlöhne für Hauswirtschaft nach KantonKarte der Schweiz. Schraffierte Kantone haben für die gewählte Qualifikation einen höheren anwendbaren Mindestlohn als der eidgenössische Satz. In einfarbigen Kantonen gilt der eidgenössische Mindestlohn. Über die Auswahlfelder sind dieselben Angaben auch mit der Tastatur zugänglich.
Anwendbare Mindestlöhne für Hauswirtschaft nach KantonKarte der Schweiz. Schraffierte Kantone haben für die gewählte Qualifikation einen höheren anwendbaren Mindestlohn als der eidgenössische Satz. In einfarbigen Kantonen gilt der eidgenössische Mindestlohn. Über die Auswahlfelder sind dieselben Angaben auch mit der Tastatur zugänglich.
Eidgenössischer MindestlohnHöherer Mindestlohn · schraffiertArbeitsortVergleich

Modell mit gesetzlichem Mindestlohn

20 Stunden pro Woche

Bei einem Privathaushalt als einzigem Arbeitgeber

Genf

CHF 24.59 pro Stunde

CHF 25’573.60Bruttojahreslohn zum Mindestlohn

Obligatorischer Pensionskassenanschluss

CHF 567.00 gesetzliche Altersgutschrift in diesem Jahr

Erstes Pensum in ganzen Wochenstunden mit obligatorischem Anschluss: 18 Std.

Genaue Stundengrenze

Genf: CHF 22’680.00 ÷ (CHF 24.59 × 52) Stunden, ungefähr 17.74 Std. Der Bruttojahreslohn muss strikt über CHF 22’680.00 liegen.

Waadt

CHF 20.35 pro Stunde

CHF 21’164.00Bruttojahreslohn zum Mindestlohn

Kein obligatorischer Pensionskassenanschluss

Die AHV und bereits angespartes Pensionskassenguthaben bleiben bestehen. Eine überobligatorische oder freiwillige Vorsorgelösung kann die Stelle versichern.

Erstes Pensum in ganzen Wochenstunden mit obligatorischem Anschluss: 22 Std.

Genaue Stundengrenze

Waadt: CHF 22’680.00 ÷ (CHF 20.35 × 52) Stunden, ungefähr 21.43 Std. Der Bruttojahreslohn muss strikt über CHF 22’680.00 liegen.

Der Mindestlohn am Arbeitsort Genf ergibt CHF 4’409.60 mehr Bruttolohn pro Jahr als jener am Arbeitsort Waadt.

Am Arbeitsort Genf ist der Pensionskassenanschluss obligatorisch. Die Stelle am Arbeitsort Waadt erfordert ihn nicht.

Der obligatorische Anschluss umfasst unter den anwendbaren Voraussetzungen auch den gesetzlichen Schutz bei Tod und Invalidität.

Die Altersgutschrift ist Kapital, das im gesetzlichen Mindestmodell für die Pensionierung angespart wird. Sie ist weder Nettolohn noch Rentenzahlung noch der alleinige Beitrag der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers.

Beispielrechnung mit dem gesetzlichen Mindestlohn. Sie schätzt weder den tatsächlichen Lohn noch den Pensionskassenplan einer einzelnen Person.

Der Mindestlohn am Arbeitsort Genf ergibt CHF 4’409.60 mehr Bruttolohn pro Jahr als jener am Arbeitsort Waadt. Am Arbeitsort Genf ist der Pensionskassenanschluss obligatorisch. Die Stelle am Arbeitsort Waadt erfordert ihn nicht.

Pensen unter 50 % · Beobachtet im Jahr 2024

Tiefe Pensen sind fast 4 Mal so häufig.

Im Jahr 2024 arbeiteten 59 % der Personen im Wirtschaftszweig private Haushalte mit einem Pensum unter 50 %. In der Gesamtwirtschaft waren es 15 %.

Wirtschaftszweig private Haushalte59%
Gesamtwirtschaft15%
Daten von BFS und SAKE, wiedergegeben durch das SECO. Der Wirtschaftszweig private Haushalte umfasst Hauspersonal und die Herstellung von Waren und Dienstleistungen für den Eigenbedarf in NOGA 97/98. Diese Gruppe ist breiter als die oben modellierten Reinigungsstellen. Die Zahlen beschreiben den Sektor und nicht die Anzahl Personen ohne Pensionskassenschutz.

Kontext zum SektorIm Jahr 2024 waren 78'879 Personen im Wirtschaftszweig private Haushalte beschäftigt.

74%der im Jahr 2024 im Wirtschaftszweig private Haushalte beschäftigten Personen waren Frauen

45%der im Jahr 2024 im Wirtschaftszweig private Haushalte beschäftigten Personen hatten eine ausländische Staatsangehörigkeit

Die gemessenen Angaben zur Erwerbsbevölkerung und die modellierten rechtlichen Ergebnisse beantworten verschiedene Fragen. Sie dürfen nicht zu einer Zahl betroffener Personen zusammengeführt werden.

Alle Kantonsdaten und die städtische Ausnahme in Luzern

Die herunterladbaren Daten umfassen 26 Kantone, die Ausnahme der Stadt Luzern und 26'244 berechnete Szenarien mit dem vollständigen Quellenverzeichnis.

Anwendbare Mindestlöhne pro Stunde in der Hauswirtschaft und Eintrittsschwelle für die berufliche Vorsorge nach Arbeitsort für 2026
ArbeitsortKeine Qualifikation, weniger als 4 JahreMindestens 4 Jahre oder EBAEFZUngefähre Stundengrenze ohne QualifikationErste ganze Wochenstunden
AargauCHF 20.35CHF 22.30CHF 24.5521.43 h22 h
Appenzell InnerrhodenCHF 20.35CHF 22.30CHF 24.5521.43 h22 h
Appenzell AusserrhodenCHF 20.35CHF 22.30CHF 24.5521.43 h22 h
BernCHF 20.35CHF 22.30CHF 24.5521.43 h22 h
Basel-LandschaftCHF 20.35CHF 22.30CHF 24.5521.43 h22 h
Basel-StadtCHF 20.35CHF 22.30CHF 24.5521.43 h22 h
FreiburgCHF 20.35CHF 22.30CHF 24.5521.43 h22 h
GenfCHF 24.59CHF 24.85CHF 25.1117.74 h18 h
GlarusCHF 20.35CHF 22.30CHF 24.5521.43 h22 h
GraubündenCHF 20.35CHF 22.30CHF 24.5521.43 h22 h
JuraCHF 20.35CHF 22.30CHF 24.5521.43 h22 h
Luzern, ausserhalb der StadtCHF 20.35CHF 22.30CHF 24.5521.43 h22 h
Stadt Luzernkommunale AusnahmeCHF 22.75CHF 22.75CHF 24.5519.17 h20 h
NeuenburgCHF 21.35CHF 22.30CHF 24.5520.43 h21 h
NidwaldenCHF 20.35CHF 22.30CHF 24.5521.43 h22 h
ObwaldenCHF 20.35CHF 22.30CHF 24.5521.43 h22 h
St. GallenCHF 20.35CHF 22.30CHF 24.5521.43 h22 h
SchaffhausenCHF 20.35CHF 22.30CHF 24.5521.43 h22 h
SolothurnCHF 20.35CHF 22.30CHF 24.5521.43 h22 h
SchwyzCHF 20.35CHF 22.30CHF 24.5521.43 h22 h
ThurgauCHF 20.35CHF 22.30CHF 24.5521.43 h22 h
TessinCHF 20.35CHF 22.30CHF 24.5521.43 h22 h
UriCHF 20.35CHF 22.30CHF 24.5521.43 h22 h
WaadtCHF 20.35CHF 22.30CHF 24.5521.43 h22 h
WallisCHF 20.35CHF 22.30CHF 24.5521.43 h22 h
ZugCHF 20.35CHF 22.30CHF 24.5521.43 h22 h
ZürichCHF 20.35CHF 22.30CHF 24.5521.43 h22 h

Modellierte Ergebnisse mit gesetzlichen Mindestlöhnen. Jede Zeile verwendet denselben Geltungsbereich und dieselbe zentrale Berechnung.

Daten und Methode

Methode und Quellen

Bruttojahreslohn

Anwendbarer Mindestlohn pro Stunde × Wochenstunden × 52. Der Jahresbetrag wird auf 12 Lohnzahlungen verteilt.

Obligatorisches BVG

Der Bruttojahreslohn muss im Jahr 2026 strikt über CHF 22’680.00 liegen. Die genaue Grenze und das erste Pensum mit ganzen Wochenstunden werden getrennt ausgewiesen.

Altersgutschrift

Bei obligatorischem Anschluss wird vom Bruttojahreslohn, höchstens aber von CHF 90’720.00, der Koordinationsabzug von CHF 26’460.00 abgezogen. Liegt das Ergebnis unter CHF 3’780.00, wird CHF 3’780.00 verwendet. Das Modell wendet den gesetzlichen Sparsatz für die gewählte Altersgruppe und volle Sparjahre vor dem Referenzalter an. Dies ist angespartes Alterskapital und weder Nettolohn noch Rentenzahlung.

Der Rechner modelliert eine erwachsene Person, die bei einem Privathaushalt als einzigem Arbeitgeber unbefristet Reinigungsarbeiten und gewöhnliche Hausarbeiten leistet. Das Modell umfasst 52 bezahlte Wochen, 12 Lohnzahlungen, bezahlte Ferien und weder Kost noch Logis. Der Arbeitsort und nicht der Wohnort bestimmt den Mindestlohn.

Das Modell schliesst Tätigkeiten aus, bei denen Kinderbetreuung überwiegt, sowie Au-pairs, nach dem anwendbaren Erlass ausgenommene Familienverhältnisse, landwirtschaftliche Haushalte, Betreuung mit Wohnen im Haushalt, Berufslehren, Praktika und Arbeiten, für die ein anderer Erlass gilt. Leistungen bei Tod und Invalidität setzen die gesetzlichen Bedingungen voraus.

Der eidgenössische Mindestlohn für Hauswirtschaft gilt ab durchschnittlich 5 Stunden pro Woche beim selben Arbeitgeber. Genf hat einen eigenen Erlass für Hauswirtschaft. Die Regel der Stadt Luzern gilt ab dem ersten Franken, wenn die Stadt der gewöhnliche Arbeitsort ist.

Der Bruttolohn ist der Lohn der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers. Gesetzliche Arbeitgeberbeiträge und weitere Arbeitgeberkosten kommen hinzu. Der Privathaushalt ist Arbeitgeber. Helper bezahlen Helpore nie eine Gebühr.

Genf

Genf ist vom eidgenössischen Normalarbeitsvertrag mit Mindestlöhnen ausgenommen, weil dort ein eigener zwingender Normalarbeitsvertrag für die Hauswirtschaft gilt. Die Spalte mit dem EFZ zeigt den Ansatz für ein EFZ in einem anderen Beruf als dem Gartenbau; einer Person mit einem EFZ im Gartenbau stehen für jede Hausarbeit CHF 26.78 zu.

Neuenburg

Der kantonale Normalarbeitsvertrag verlangt je nach Qualifikation den höheren Wert aus dem allgemeinen kantonalen Mindestlohn und dem eidgenössischen Satz.

Luzern, ausserhalb der Stadt

Im Kanton gilt der eidgenössische Normalarbeitsvertrag, ausser wenn der höhere Mindestlohn der Stadt Luzern anwendbar ist.

Luzern hat eine städtische Ausnahme.

Die Stimmberechtigten bestätigten den städtischen Mindestlohn am 27. September 2026. Für Personal ohne einschlägige Qualifikation und für erfahrenes Personal gilt CHF 22.75, wenn sich der gewöhnliche Arbeitsort in der Stadt befindet. Für Personen mit EFZ gilt weiterhin der höhere Mindestlohn von CHF 24.55. Wählen Sie Stadt Luzern, um sie mit dem übrigen Kanton zu vergleichen.

Basel-Stadt

Der allgemeine kantonale Mindestlohn von CHF 22.20 erhöht einen verbindlichen Lohn aus einem Normalarbeitsvertrag nicht. Der Normalarbeitsvertrag für Hauswirtschaft in Basel-Stadt verweist auf die eidgenössischen Mindestlöhne.

Jura

Der allgemeine Mindestlohn von CHF 21.40 lässt für den Normalarbeitsvertrag Hauswirtschaft eine Abweichung zu. Für dieses Modell gelten die eidgenössischen Mindestlöhne für Hauswirtschaft.

Tessin

Für die hier modellierte Person sind die eidgenössischen Mindestlöhne höher als der kantonale Mindestlohn von CHF 20.00 für NOGA 97. Unter Vorbehalt des kantonalen Rechts gilt der kantonale Mindestlohn für Tätigkeiten in privaten Haushalten, die nicht unter den eidgenössischen Normalarbeitsvertrag fallen.

Zürich

In Zürich und Winterthur gilt weiterhin der eidgenössische Normalarbeitsvertrag. Die kommunalen Mindestlohnregeln waren am 9. Oktober 2026 nicht in Kraft und werden in diesem Datensatz nicht angewendet.

Altersgutschrift
Alter für die Altersgutschrift%
25-347%
35-4410%
45-5415%
55-6418%

Primärquellen

Jede Lohnregel, jede Pensionskassenkonstante, jede gemessene Zahl und jede Kartengrenze ist mit der veröffentlichten offiziellen Quelle verknüpft.

  1. Eidgenössische Mindestlöhne für die Hauswirtschaft
  2. Geltungsbereich des eidgenössischen Normalarbeitsvertrags für die Hauswirtschaft
  3. Basel-Stadt: Fragen und Antworten zum Mindestlohn
  4. Basel-Stadt: Normalarbeitsvertrag für Arbeitnehmende in der Hauswirtschaft
  5. Genf: anwendbare Lohnkategorien für die Hauswirtschaft
  6. Jura: Mindestlöhne und Hauswirtschaft
  7. Neuenburg: Normalarbeitsvertrag für die Hauswirtschaft
  8. Neuenburg: Merkblatt zum Mindestlohn
  9. Tessin: Leitfaden zu den Lohnregeln in der Hauswirtschaft
  10. Stadt Luzern: Fragen und Antworten zum Mindestlohn
  11. Stadt Luzern: anwendbarer Mindestlohn
  12. Stadt Zürich: Stand des kommunalen Mindestlohns
  13. Winterthur: Stand des kommunalen Mindestlohns
  14. Bundesgericht: kommunale Mindestlöhne in Zürich und Winterthur
  15. Eidgenössische Kennzahlen zur beruflichen Vorsorge
  16. Stadt Luzern: Abstimmung zum Erhalt des kommunalen Mindestlohns
  17. Bericht über Beschäftigung und Lohnregeln in der HauswirtschaftSECO · BFS
  18. Bericht über Mehrfachbeschäftigung und SozialversicherungenBSV · BFS
  19. Kantonsgrenzen: offizieller Datensatz der Kantonsgrenzen von swisstopo, Ausgabe 2026.swisstopo

Daten geprüft am 9. Oktober 2026

Downloads

Daten und Methode herunterladen

Mit diesen Dateien können Sie ein Ergebnis prüfen, Arbeitsorte vergleichen oder die Berechnung nachvollziehen. Die maschinenlesbaren Daten verwenden englische Feldnamen und Quellenhinweise. Der Leitfaden und die Grafik sind auf Deutsch verfügbar.

Alle modellierten Szenarien

Jeder Arbeitsort, jede Qualifikation, jedes Halbstundenpensum und jede Sparaltersgruppe in einer wiederverwendbaren CSV-Datei.

all-scenarios-2026.csv herunterladenCSV · 4.3 MB

Berechnung nachvollziehen

Ein verständliches Skript zur Berechnung von Lohn, obligatorischem Pensionskassenanschluss und gesetzlicher Altersgutschrift.

reproduce-calculation.js herunterladenJavaScript · 3.6 KB

Maschinenlesbare Daten mit englischen Feldnamen und Quellenhinweisen. Deutsch.

Fragen, die der Atlas beantwortet

Gilt für Hauswirtschaft in der ganzen Schweiz derselbe gesetzliche Mindestlohn?

Nein. In den meisten Kantonen bestimmt der eidgenössische Normalarbeitsvertrag für die Hauswirtschaft den Mindestlohn, ab durchschnittlich 5 Wochenstunden beim selben Haushalt und für Arbeit, die nicht überwiegend Kinderbetreuung ist. Ausserhalb dieses Geltungsbereichs können die kantonalen Mindestlöhne von Basel-Stadt (CHF 22.20) und Tessin (CHF 20.00) sowie der Normalarbeitsvertrag des Kantons Jura für die Hauswirtschaft gelten; die übrigen Kantone kennen keinen gesetzlichen Mindestlohn. Genf hat einen eigenen zwingenden Normalarbeitsvertrag, Neuenburg wendet den höheren einschlägigen Mindestlohn an und die Stadt Luzern hat eine geltende kommunale Ausnahme.

Bestimmt der Wohnort der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers den anwendbaren Mindestlohn?

Nein. In diesem Modell bestimmt der gewöhnliche Arbeitsort, welche Regel gilt.

Ab wann ist der Pensionskassenanschluss obligatorisch?

In diesem Modell muss der Bruttojahreslohn bei einem Privathaushalt als Arbeitgeber strikt über CHF 22’680.00 liegen. Zusätzlich müssen die Bedingungen zum Vertrag und zur AHV erfüllt sein.

Warum kann dasselbe Wochenpensum zu einem anderen Pensionskassenergebnis führen?

Die Eintrittsschwelle für die berufliche Vorsorge gilt schweizweit, während der anwendbare Mindestlohn je nach Arbeitsort unterschiedlich sein kann. Ein höherer Stundenlohn kann den Bruttojahreslohn früher über die Schwelle bringen.

Bedeutet kein obligatorischer Anschluss, dass überhaupt kein Vorsorgeschutz besteht?

Nein. Die AHV und bereits angespartes Pensionskassenguthaben bleiben bestehen. Auch eine überobligatorische oder freiwillige Lösung kann Schutz bieten.

Ist die Altersgutschrift zusätzlicher Nettolohn?

Nein. Sie ist Alterskapital, das im gesetzlichen Mindestmodell angespart wird. Sie ist keine Rentenzahlung und nicht nur der Beitrag der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers.

Wer ist in diesem Modell Arbeitgeber?

Der Privathaushalt ist Arbeitgeber. Der ausgewiesene Bruttojahreslohn ist der Lohn der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers. Arbeitgeberbeiträge und weitere Arbeitgeberkosten kommen hinzu.

Helpore Research · Atlas zu Arbeit und Pensionskassenschutz · Daten geprüft am 9. Oktober 2026

Lizenz: Der Datensatz, die Tabellen und die Grafiken dieses Atlas stehen unter CC BY 4.0. Sie dürfen sie weiterverwenden, wenn Sie Helpore als Quelle nennen. Das amtliche Quellmaterial bleibt unter seinen eigenen Bedingungen.

Zitierweise: Helpore, Schweizer Atlas zu Lohn und Pensionskassenschutz in der Hauswirtschaft 2026. Daten geprüft am 9. Oktober 2026.

Der Privathaushalt ist Arbeitgeber. Helper bezahlen Helpore nie eine Gebühr.