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Anstellung im Privathaushalt · 2026

Weihnachtsgeld für die Putzfrau in der Schweiz

Was Sie schulden, was Sie schenken können und was beim Helper ankommt. Ihr Ratgeber für Weihnachtsgeld und Feiertage 2026.

Ist Weihnachtsgeld Pflicht?

Weihnachtsgeld ist meist freiwillig. Eine Vereinbarung, wiederholte Zahlungen oder der kantonale Normalarbeitsvertrag können einen Anspruch begründen. Weihnachtsgeld in bar ist Lohn, wobei Beitragsausnahmen gelten. Übliche Sachgeschenke können bis insgesamt CHF 600 im Jahr befreit sein. Die Bedingungen stehen unten.

Für Haushalte, die bereits einen Helper für Reinigung, Haushalt oder Kinderbetreuung beschäftigen. Prüfen Sie zuerst Ihren Vertrag, dann die kantonalen Regeln und die Lohnabrechnung.

Vier Arten, Danke zu sagen

Klären Sie zuerst, um welche Leistung es geht. Der Name auf dem Couvert entscheidet nicht über die Regel.

Freiwillige Gratifikation

Zahlungspflicht
grundsätzlich freiwillig, solange sie tatsächlich freiwillig bleibt.
AHV Beiträge
Grundsätzlich ja, mit personenbezogenen Ausnahmen.
Lohnausweis
Lohn im ordentlichen Verfahren.

Vereinbarte Gratifikation

Zahlungspflicht
geschuldet durch Vereinbarung, auch durch wiederholte Praxis.
AHV Beiträge
Grundsätzlich ja, mit personenbezogenen Ausnahmen.
Lohnausweis
Lohn im ordentlichen Verfahren.

13. Monatslohn

Zahlungspflicht
geschuldet nach Vertrag oder anwendbarer kantonaler Regel.
AHV Beiträge
Grundsätzlich ja, mit personenbezogenen Ausnahmen.
Lohnausweis
Lohn im ordentlichen Verfahren.

Sachgeschenk

Zahlungspflicht
grundsätzlich freiwillig, wenn kein Anspruch vereinbart wurde.
AHV Beiträge
Bis CHF 600 insgesamt: Befreiung unter Bedingungen.
Lohnausweis
Übliche Geschenke bis CHF 600 insgesamt: keine Angabe.

Lohnausweis im ordentlichen Verfahren. Vereinfachtes Verfahren separat prüfen.

Wann aus einem Dankeschön eine Pflicht wird

Eine freiwillige Gratifikation, eine vereinbarte Gratifikation, ein 13. Monatslohn und ein Sachgeschenk haben unterschiedliche Folgen. Nach Artikel 322d OR ist eine vereinbarte Gratifikation geschuldet. Ihre Höhe kann von der Vereinbarung abhängen.

Wer mindestens drei Jahre hintereinander ohne Freiwilligkeitsvorbehalt zahlt, kann einen Anspruch begründen. Ein Vorbehalt auf jeder Lohnabrechnung hilft, garantiert aber nichts. Eine leere Floskel kann unwirksam sein. Bei tiefem Lohn kann eine regelmässige, im Verhältnis hohe Zahlung trotz Vorbehalt Lohn darstellen. Ein einmal versehentlich vergessener Vorbehalt begründet allein noch keine Vereinbarung.

Prüfen Sie den Normalarbeitsvertrag für Hausdienst, kurz NAV, Ihres Kantons. Im Tessin sieht Artikel 23 einen 13. Monatslohn vor, bei Austritt anteilig. Der NAV gilt für Vollzeit und Teilzeit, vorbehaltlich zulässiger schriftlicher Abweichungen. In Bern rechnet die Lohnrichtlinie des NAV mit dreizehn Monatszahlungen. Prüfen Sie bei Stundenlohn den anwendbaren NAV, die schriftliche Vereinbarung und die Berechnungsbasis mit der zuständigen Stelle. Dies sind Beispiele, keine vollständige Prüfung aller Kantone.

Der NAV des Bundes regelt Mindestlöhne, führt selbst aber keinen 13. Monatslohn ein. Ein vertraglicher 13. Monatslohn ist ein Lohnbestandteil. Im Stundenlohn entspricht ein Zwölftel des massgebenden Jahreslohns 8.33 %. Ferienentschädigung ist etwas anderes: 8.33 % bei vier Wochen und 10.64 % bei fünf Wochen Ferien. Halten Sie die Berechnungsbasis, einschliesslich der Ferienentschädigung, im Vertrag fest.

Stundenlohn allein erlaubt keine laufende Auszahlung des Ferienlohns als Zuschlag. Eine zulässige Ausnahme bei unregelmässiger Teilzeit setzt den separat ausgewiesenen Ferienanteil im Vertrag und auf jeder Lohnabrechnung voraus.

Endet die Anstellung vor Weihnachten, ist eine anteilige Gratifikation nach Artikel 322d Absatz 2 OR nur geschuldet, wenn dies vereinbart ist. Davon zu unterscheiden ist ein anteiliger 13. Monatslohn nach der anwendbaren Lohnregel, etwa im Tessin. Prüfen Sie Vertrag und NAV vor der Schlussabrechnung.

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Weihnachtsgeld in bar gehört auf die Lohnabrechnung

Auch ein Couvert oder eine Überweisung als Weihnachtstrinkgeld ist Lohn. Erfassen Sie den Betrag im Auszahlungsmonat. Im Hausdienst fallen AHV, IV und EO grundsätzlich ab dem ersten Franken an. Die allgemeine Kleinlohngrenze von CHF 2’500 gilt hier nicht. Vor dem Referenzalter kommt innerhalb der Beitragsgrenzen die Arbeitslosenversicherung ALV hinzu.

Im Jahr 2026 gilt für die Jahrgänge 2001 bis 2008 eine Ausnahme bis CHF 750 pro Arbeitgeber und Kalenderjahr. Der Helper kann auch darunter Beiträge verlangen. Über CHF 750 ist der ganze Lohn beitragspflichtig. Aus CHF 700 Lohn und CHF 100 Weihnachtsgeld werden CHF 800: Beiträge fallen auf CHF 800 an, nicht nur auf den Mehrbetrag. Für Jahrgang 2009 und jünger fallen 2026 noch keine solchen Lohnbeiträge an.

Nach dem Referenzalter beträgt der Freibetrag für AHV, IV und EO CHF 1’400 pro vollem oder angebrochenem Monat, bei einem ganzen Jahr CHF 16’800 je Arbeitgeber. Die angestellte Person kann darauf verzichten. ALV fällt nach dem Referenzalter nicht mehr an. Auch innerhalb des Freibetrags bleibt Weihnachtsgeld Lohn. Im vereinfachten Verfahren werden 5 % Steuer vom ganzen Bruttolohn erhoben, auch vom Teil innerhalb des Freibetrags.

Im vereinfachten Verfahren gelten jährlich höchstens CHF 22’680 pro Person und CHF 60’480 für Ihre gesamte Lohnsumme. Rechnen Sie Weihnachtsgeld sowie den ganzen Lohn nach dem Referenzalter vor Abzug des Freibetrags mit. Prüfen Sie auch die übrigen Voraussetzungen. Melden Sie den Lohn 2026 samt Gratifikation bis 30. Januar 2027 der Ausgleichskasse. Massgebend sind die Regeln des jeweiligen Auszahlungsjahrs.

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Die CHF 600 Regel für Geschenke

Übliche Weihnachtsgeschenke, Geburtstagsgeschenke und ähnliche Sachgeschenke können 2026 bis insgesamt CHF 600 im Jahr vom beitragspflichtigen Lohn ausgenommen sein. Auch beim Lohnausweis gilt CHF 600 pro Kalenderjahr. Rechnen Sie alle Anlässe zusammen: ein Geschenkkorb für CHF 80 und Geburtstagsblumen für CHF 40 ergeben CHF 120. Für die AHV gelten Ihre Gestehungskosten.

Wird die Jahresgrenze überschritten, zählt der ganze massgebende Wert, nicht nur der Mehrbetrag. Bewahren Sie Belege und die Jahressumme auf. Bargeldgeschenke sind für Lohnabrechnung und Lohnausweis Lohn. Ob tatsächlich Beiträge oder Quellensteuer anfallen, hängt von der Person und dem Verfahren ab.

Beim Lohnausweis stellt die ESTV Gutscheine den Naturalgeschenken gleich. Die hier genannten AHV Quellen regeln Gutscheine nicht ausdrücklich. Fragen Sie Ihre Ausgleichskasse, bevor Sie einen Gutschein beitragsrechtlich wie ein Sachgeschenk behandeln.

Die Angaben zum Lohnausweis betreffen das ordentliche Verfahren. Im vereinfachten Verfahren stellt die Ausgleichskasse eine Bescheinigung über die abgelieferte Steuer aus. Klären Sie dort, ob in Ihrem Fall zusätzlich ein Lohnausweis nötig ist.

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Wie viel Weihnachtsgeld ist üblich?

Eine amtliche Schweizer Summe oder eine verlässliche Erhebung für Privathaushalte gibt es nicht. Wählen Sie einen Betrag, der zur Anstellung und zu Ihrem Budget passt. Die folgenden Zahlen sind Rechenbeispiele, keine Empfehlung und kein Marktwert.

Die Tabelle rechnet mit vier Stunden pro Woche zu CHF 30 und setzt 52 bezahlte Wochen voraus. Ein halber durchschnittlicher Monatslohn ist der Jahreslohn geteilt durch 24, ein Zwölftel der Jahreslohn geteilt durch 12. Der tatsächliche Anspruch auf einen 13. Monatslohn folgt Vereinbarung und kantonalen Regeln.

Im Beispiel kostet Ihr Arbeitgeberanteil an AHV, IV, EO und ALV zusätzlich CHF 7.68 auf CHF 120 brutto. Dazu kommen Familienausgleichskasse, Verwaltungskosten der Ausgleichskasse und Unfallversicherung. Diese hängen von Kanton, Kasse und Versicherung ab.

Beispielhafte Vergleichsbeträge
MassstabRechnungBeispiel brutto
Ein vierstündiger Besuch4 × CHF 30CHF 120
Ein Wochenlohn4 × CHF 30CHF 120
Ein halber durchschnittlicher Monatslohn4 × 30 × 52 ÷ 24CHF 260
Ein Zwölftel des Jahreslohns4 × 30 × 52 ÷ 12CHF 520
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Was von CHF 120 beim Helper ankommt

Beispiel für einen Zürcher Haushalt und eine AHV beitragspflichtige Person unter dem Referenzalter innerhalb der Beitragsgrenzen. Keine ordentliche Quellensteuerpflicht und kein Arbeitnehmerbeitrag an die FAK. Ohne NBU und berufliche Vorsorge. Weitere Arbeitnehmerabzüge sind nicht eingerechnet.

Von CHF 120 brutto kommen im Beispiel ordentlich CHF 112.32 an, vereinfacht CHF 106.32.
Ordentliches VerfahrenCHF 112.32
Vereinfachtes VerfahrenCHF 106.32
  • Auszahlung
  • AHV, IV und EO
  • ALV
  • Vereinfachte Steuer
Lohnbestandteile und Beträge in CHF
LohnbestandteilOrdentliches VerfahrenVereinfachtes Verfahren
Gratifikation bruttoCHF 120.00CHF 120.00
AHV, IV und EO · 5.3 %CHF 6.36 AbzugCHF 6.36 Abzug
ALV · 1.1 %CHF 1.32 AbzugCHF 1.32 Abzug
Vereinfachte Quellensteuer · 5 %Nicht eingerechnetCHF 6.00 Abzug
Auszahlung nettoCHF 112.32CHF 106.32
Arbeitgeberanteil AHV, IV, EO und ALVCHF 7.68 zusätzlichCHF 7.68 zusätzlich

Sätze 2026. NBU ist ab durchschnittlich acht Stunden pro Woche beim selben Arbeitgeber relevant. Dieses Beispiel ersetzt keine persönliche Lohnabrechnung.

Sollen CHF 100 ankommen? Unter genau denselben Annahmen ergeben CHF 106.84 brutto ordentlich CHF 100 nach CHF 5.66 AHV, IV und EO sowie CHF 1.18 ALV. Vereinfacht ergeben CHF 112.86 brutto CHF 100 nach CHF 5.98 AHV, IV und EO, CHF 1.24 ALV und CHF 5.64 Steuer. Die Abzüge sind auf Rappen gerundet. Dies ist keine persönliche Lohnabrechnung.

Weihnachten und Neujahr: Termine, Feiertage und Ferien

Der 25. Dezember 2026 und der 1. Januar 2027 fallen beide auf einen Freitag. Der Stephanstag am 26. Dezember und der 2. Januar sind Samstage. Bei einem festen Freitagstermin können somit zwei aufeinanderfolgende Besuche auf einen Feiertag fallen. Der 26. Dezember und der 2. Januar sind nicht in jedem Kanton Feiertage.

Sagen Sie einen gewöhnlichen Arbeitstag ab, weil Sie verreisen, bleibt der vereinbarte Lohn nach Artikel 324 OR in der Regel geschuldet. Der Helper muss die Stunden nicht nachholen. Unterscheiden Sie diese Absage durch den Arbeitgeber von einem Tag, der bereits ein Feiertag ist. Nach Artikel 324 Absatz 2 sind anrechenbare Einsparungen oder anderweitiger Verdienst abzuziehen. Die Arbeitgeberabsage garantiert daher nicht vorbehaltlos jeden Betrag.

Bei Monatslohn mindern Feiertage den vereinbarten Monatslohn nicht. Im Stundenlohn wird der 1. August von Bundesrechts wegen bezahlt; andere Feiertage folgen Vertrag und kantonalen Regeln. Das Tessin sieht neun bezahlte Feiertage vor, darunter Weihnachten und Stephanstag. Genf schützt im Stundenlohn ausdrücklich den 1. August. Zürich und Bern zählen Feiertage auf; die Aufzählung allein begründet noch keinen bezahlten Feiertag im Stundenlohn.

Klären Sie Freitagstermine, Ersatztermine und Lohn frühzeitig. Wird ein fixer Besuch gerade wegen eines Feiertags abgesagt, prüfen Sie Vertrag und kantonale Regel. Gehen Sie weder automatisch von einer gewöhnlichen Arbeitgeberabsage noch von einem unbezahlten Tag aus.

Den Ferienzeitpunkt bestimmen Sie als Arbeitgeber unter Rücksicht auf die Wünsche der angestellten Person, Artikel 329c OR. Besprechen Sie Weihnachtsferien früh und halten Sie die Vereinbarung schriftlich fest. Ihre Abwesenheit macht vereinbarte Arbeitstage nicht automatisch zu Ferien des Helpers. Planen Sie Ferien mit genügend Vorlauf, nach SECO in der Regel etwa drei Monate. Ordnen Sie Weihnachtsferien nicht kurzfristig an.

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Ihre Feiertagstermine im Überblick

MoRegulärer Tag
DiRegulärer Tag
MiRegulärer Tag
DoRegulärer Tag
FrWeihnachten
SaJe nach Kanton
SoRegulärer Tag
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MiRegulärer Tag
DoRegulärer Tag
FrNeujahr
SaJe nach Kanton
SoRegulärer Tag

Feiertagslohn im Stundenlohn folgt Vertrag und kantonalen Regeln. Klären Sie Freitagstermine vor einer Änderung.

Freitag · 25. Dezember 2026

Weihnachten. Prüfen Sie die Regeln für den festen Freitagstermin.

Samstag · 26. Dezember 2026

Stephanstag. Feiertag und Bezahlung hängen von Kanton und Vertrag ab.

Freitag · 1. Januar 2027

Neujahr. Ein zweiter Freitagstermin kann auf einen Feiertag fallen.

Samstag · 2. Januar 2027

In manchen Kantonen Feiertag. Prüfen Sie die örtliche Regel vor einer Terminänderung.

Vor der Lohnabrechnung im Dezember

  1. Vertrag, bisherige Gratifikationen und den kantonalen NAV prüfen.
  2. Geld oder Sachgeschenk wählen und den Wert dokumentieren.
  3. Auch Trinkgeld im Auszahlungsmonat auf die Lohnabrechnung nehmen.
  4. Einen Freiwilligkeitsvorbehalt jedes Mal festhalten und seine Grenzen beachten.
  5. Jugendgrenze, Freibetrag und Grenzen des vereinfachten Verfahrens samt Wahlrechten prüfen.
  6. Feiertagstermine und Ferien früh schriftlich vereinbaren.
  7. Die gesamte Lohnsumme 2026 bis 30. Januar 2027 der Ausgleichskasse melden.

Sie beschäftigen Ihren Helper bereits?

Wählen Sie die Administration, die zu Ihrer bestehenden Anstellung passt. Beide Angebote sind freiwillig.

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Helpore berechnet die Beiträge und bereitet das monatliche Berechnungsblatt und die Unterlagen vor. Sie melden an, reichen ein und zahlen den Lohn selbst. Ohne Vollmacht und ohne Erstellung eines Arbeitsvertrags.

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Ihr Haushalt ist Arbeitgeber. Lohn und Beiträge kommen zur Abogebühr hinzu. Helper zahlen keine Helpore Gebühren.

Aktuelle Preise und Bedingungen ansehen

Häufige Fragen

Muss ich meiner Putzfrau Weihnachtsgeld zahlen?

Meist ist es freiwillig. Eine Vereinbarung, wiederholte Zahlungen mit entstandenem Anspruch oder kantonale Regeln können es zur Pflicht machen. Prüfen Sie Vertrag und NAV. Im Tessin besteht eine Regel zum 13. Monatslohn. In Bern rechnet die Lohnrichtlinie des NAV mit dreizehn Monatszahlungen. Prüfen Sie bei Stundenlohn den anwendbaren NAV, die schriftliche Vereinbarung und die Berechnungsbasis mit der zuständigen Stelle.

Ist ein Trinkgeld zu Weihnachten auch Lohn?

Bargeld von Ihnen als Arbeitgeber ist Lohn, auch als Trinkgeld im Couvert. Es gehört auf die Lohnabrechnung. Personenbezogene Beitragsausnahmen können trotzdem gelten. Die Einstufung als Lohn bedeutet nicht, dass jeder Abzug anfällt.

Ist Weihnachtsgeld AHV pflichtig?

Weihnachtsgeld in bar ist im Hausdienst grundsätzlich ab dem ersten Franken beitragspflichtig. Prüfen Sie die Jugendgrenze von CHF 750 pro Arbeitgeber, das Recht auf freiwillige Beiträge, den Beginn der Beitragspflicht und den Freibetrag nach dem Referenzalter. Im vereinfachten Verfahren fallen 5 % Steuer auf den ganzen Bruttolohn an.

Wie teuer darf ein Weihnachtsgeschenk sein, ohne Lohn zu werden?

Übliche Weihnachtsgeschenke, Geburtstagsgeschenke und ähnliche Sachgeschenke können 2026 bis CHF 600 insgesamt im Jahr befreit sein. Alle Anlässe zählen zusammen. Über der Grenze zählt der ganze massgebende Wert. Für Bargeld gelten die Lohnregeln.

Zählt ein Gutschein als Geschenk oder als Geld?

Beim Lohnausweis behandelt die ESTV Gutscheine wie Naturalgeschenke. Die genannten AHV Quellen klären die Beitragspflicht nicht ausdrücklich. Fragen Sie Ihre Ausgleichskasse, bevor Sie auf eine Befreiung vertrauen.

Wie viel Weihnachtsgeld ist in der Schweiz üblich?

Eine amtliche Summe oder verlässliche Vergleichszahl für Privathaushalte gibt es nicht. Ein Arbeitstag oder ein Wochenlohn kann Ihnen als persönlicher Massstab dienen. Vier Stunden zu CHF 30 ergeben CHF 120 brutto. Das ist ein Rechenbeispiel, keine Empfehlung.

Muss ich zahlen, wenn ich den Weihnachtstermin absage?

Sagen Sie einen gewöhnlichen vereinbarten Arbeitstag aus eigenen Gründen ab, bleibt der Lohn in der Regel geschuldet. Die Stunden müssen nicht nachgeholt werden. Im Stundenlohn folgen Feiertage eigenen Vertragsregeln und kantonalen Regeln. Vereinbaren Sie Ferien früh; Ihre Abwesenheit ist nicht automatisch Ferien des Helpers.

Wie rechne ich einen 13. Monatslohn im Stundenlohn?

Wenn er geschuldet ist, entspricht ein Zwölftel des massgebenden Jahreslohns 8.33 %. Halten Sie die Basis im Vertrag fest und behandeln Sie Ferien separat. Stundenlohn allein erlaubt keinen laufenden Ferienzuschlag. Prüfen Sie den anteiligen Anspruch bei Austritt.

Quellen und Geltungsbereich

Primärquellen für diesen Ratgeber 2026. Die kantonalen Beispiele sind keine vollständige Übersicht aller Kantone. Für Ihre konkrete Abrechnung sind Vertrag und Ausgleichskasse massgebend.

  1. Obligationenrecht: Artikel 322d, 324 und 329c
  2. Bundesgericht: BGE 129 III 276
  3. AHV/IV: Lohnbeiträge, 2026
  4. AHV/IV: Hausdienstarbeit
  5. AHV/IV: vereinfachtes Abrechnungsverfahren
  6. AHV/IV: Arbeitslosenversicherung
  7. ESTV: Wegleitung Lohnausweis 2026, Randziffer 72
  8. ESTV: Fragen zum Lohnausweis 2026, Randziffer 72
  9. BSV: massgebender Lohn 2026, Randziffer 2158
  10. BSV: Quellensteuer, Randziffer 2003
  11. BSV: Beitragsbezug 2026, Randziffern 2102 bis 2107
  12. Tessin: Normalarbeitsvertrag Hausdienst
  13. Bern: Normalarbeitsvertrag Hausdienst
  14. Genf: Normalarbeitsvertrag Hauswirtschaft
  15. Zürich: Normalarbeitsvertrag Hauswirtschaft
  16. SECO: Freizeit und Feiertage
  17. Bund: Normalarbeitsvertrag Hauswirtschaft
  18. Bern AWI: offizielle Lohnrichtlinie Hausdienst