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Studie

In Zug kostet die Miete etwa doppelt so viele Stunden Haushaltshilfe wie im Jura

Gleicher bundesweiter Satz in dieser Rangfolge, nicht derselbe verbindliche Lohn in jedem Kanton. BFS-Tabelle vom 5. März 2026, Mietwerte 2024.

Gilberto de la Fuente

Die jüngste offizielle Miettabelle nach Kanton wurde vom Bundesamt für Statistik am 5. März 2026 veröffentlicht. Die darin enthaltenen Mietwerte gelten für 2024. Beim in diesem Jahr geltenden eidgenössischen Mindestlohn für ungelernte Hausarbeit von CHF 19.95 pro Stunde entspricht die durchschnittliche Nettomiete einer bewohnten Dreizimmerwohnung im Jura 46,4 Stunden und in Zug 94,0 Stunden. Zug braucht ungefähr doppelt so viele Stunden wie der Jura, weil 1’875 geteilt durch 926 den Faktor 2,02 ergibt. Das ist das Verhältnis der Mieten, nicht 94,0 geteilt durch 46,4. Für die Rangfolge wird ein einziger eidgenössischer Ansatz auf alle 25 Einträge angewandt, daher ist der Unterschied die Miete. Das ist keine Behauptung, dass in jedem Kanton derselbe verbindliche Mindestlohn gilt. Genf hat einen eigenen Lohn und gehört nicht zur Rangfolge.

Von 2011 bis 2024 stiegen die Stunden in 23 der 25 Kantone auf dem eidgenössischen Ansatz. Sie sanken nur in Nidwalden, um 1,4 Stunden, und in Appenzell Innerrhoden, um 3,2 Stunden. Der eidgenössische Ansatz für Ungelernte stieg von CHF 18.20 auf CHF 19.95. Die Mieten stiegen schneller.

Bei 2 Zimmern im selben Jahr und zum selben eidgenössischen Ansatz entspricht der Jura 43,3 Stunden und Zug 79,2 Stunden. Das Mietverhältnis beträgt 1,83, berechnet aus CHF 1’579 geteilt durch CHF 864.

Diagramm

2024: eidgenössischer Ansatz dieser Rangfolge CHF 19.95 · AS 2023 771

2011 bis 2024, jeder Kanton

Fahren Sie über eine Linie oder wählen Sie einen Kanton in der Liste. Zug in Türkis, Jura in Schwarz, Genf in Rot zu seinem eigenen Lohn.

30405060708090100Stunden pro MonatZugGenf · Genfer LohnJura20112012201320142015201620172018201920202021202220232024

Eidgenössische Rangfolge, von viel nach wenig

Für alle 25 Einträge gilt derselbe eidgenössische Ansatz, darum bilden die Stunden die Mieten ab. Das bedeutet nicht, dass in jedem Kanton derselbe verbindliche Lohn gilt.

Wählen Sie einen Kanton für seine Zahlen. Höchster und tiefster Wert in diesem Jahr: Zug 94,0 · Jura 46,4

Genf, separat gezeigt: Der eigene Mindestlohn für Hausarbeit betrug 2024 CHF 24.32. Die durchschnittliche Dreizimmermiete lag bei CHF 1’483, entsprechend 61,0 Stunden. Die teurere Stunde macht die Zahl kleiner, daher ist sie nicht mit der eidgenössischen Rangfolge vergleichbar. Zum eigenen Lohn liegt Genf in der Mitte, nahe bei Uri und Solothurn.

Tabelle 2024: 25 Kantone auf dem eidgenössischen Ansatz

Rang Kanton Durchschnittliche Nettomiete, 3 Zimmer, CHF Stunden zu CHF 19.95
1 Zug 1'875 94,0
2 Zürich 1'732 86,8
3 Schwyz 1'655 83,0
4 Nidwalden 1'547 77,5
5 Waadt 1'477 74,0
6 Basel-Landschaft 1'469 73,6
7 Luzern 1'448 72,6
8 Basel-Stadt 1'445 72,4
9 Aargau 1'440 72,2
10 Obwalden 1'406 70,5
11 Graubünden 1'382 69,3
12 St. Gallen 1'312 65,8
13 Thurgau 1'308 65,6
14 Freiburg 1'299 65,1
15 Bern 1'288 64,6
16 Appenzell Ausserrhoden 1'266 63,5
17 Wallis 1'260 63,2
18 Tessin 1'249 62,6
19 Glarus 1'242 62,3
20 Appenzell Innerrhoden 1'230 61,7
21 Solothurn 1'228 61,6
22 Schaffhausen 1'211 60,7
23 Uri 1'203 60,3
24 Neuenburg 1'024 51,3
25 Jura 926 46,4

Methode

Formel. Die Stunden entsprechen der durchschnittlichen monatlichen Nettomiete geteilt durch den Stundenlohn des jeweiligen Jahres. Gerechnet wird mit dem Bruttolohn ohne Ferienzuschlag von 8,33 Prozent und ohne Arbeitgeberbeiträge.

Miete. Tabelle je-d-09.03.03.01 des Bundesamts für Statistik, durchschnittliche Nettomiete bewohnter Miet- und Genossenschaftswohnungen nach Kanton und Zimmerzahl. Die jüngste Tabelle wurde am 5. März 2026 publiziert und enthält Mietwerte bis 2024. Sie betrifft den Wohnungsbestand, nicht Neuvermietungen, und schliesst Heiz- und Nebenkosten aus. Nichts wurde geschätzt oder interpoliert.

Eidgenössische Rangfolge. Der Artikel ordnet 25 Kantone, indem er auf jede Miete denselben eidgenössischen Ansatz für Ungelernte anwendet. Die Ansätze betragen CHF 18.20 von 2011 bis 2013, CHF 18.55 von 2014 bis 2016, CHF 18.90 von 2017 bis 2019, CHF 19.20 von 2020 bis 2022, CHF 19.50 im Jahr 2023 und CHF 19.95 im Jahr 2024, belegt mit AS 2010 5053, AS 2013 4109, AS 2016 4825, AS 2019 4107, AS 2022 809 und AS 2023 771. Dieser gemeinsame Vergleichsansatz bedeutet nicht, dass in jedem Kanton derselbe verbindliche Lohn gilt.

Genf. Separat gezeigt wird nur der belegte Genfer Ansatz für ungelernte Hausarbeit: CHF 19.00 in den Jahren 2014 und 2015, CHF 19.25 in den Jahren 2016 und 2017, CHF 19.50 in den Jahren 2018 und 2019, CHF 23.14 im Jahr 2021, CHF 23.27 im Jahr 2022, CHF 24.00 im Jahr 2023 und CHF 24.32 im Jahr 2024. Am 1. November 2020 wechselte der Ansatz von CHF 19.50 auf CHF 23.00, daher wäre ein einzelner Wert für 2020 falsch. Für 2011 bis 2013 gibt es keine Genfer Punkte und keine Genfer Ansätze für Erfahrene oder EFZ.

Rundung und Daten. Miete geteilt durch Lohn wird im Datensatz mit zwei Dezimalstellen geführt und auf der Seite auf eine Dezimalstelle gerundet. Liste, Diagrammbeschriftungen und Tabelle verwenden dieselbe Regel. Der CSV-Datensatz behält zwei Dezimalstellen.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Stunden entsprechen der durchschnittlichen Dreizimmermiete in der eidgenössischen Rangfolge?

2024 sind es 46,4 Stunden im Jura und 94,0 Stunden in Zug beim eidgenössischen Ansatz für Ungelernte von CHF 19.95, der auf alle 25 Kantone der Rangfolge angewandt wird. Das bildet die Mieten ab und behauptet nicht, dass in jedem Kanton derselbe verbindliche Lohn gilt. Genf steht separat.

Warum steht Genf separat?

Genf hat einen eigenen belegten Mindestlohn für Hausarbeit und ist nicht mit der eidgenössischen Rangfolge der 25 Kantone vergleichbar. 2024 betrug sein Lohn CHF 24.32, die durchschnittliche Dreizimmermiete CHF 1’483 und der Wert 61,0 Stunden. Von 2011 bis 2013 und im Jahr 2020 gibt es keinen Genfer Punkt, weil der Ansatz am 1. November 2020 von CHF 19.50 auf CHF 23.00 wechselte.

Enthält die Zahl Beiträge oder den Ferienzuschlag?

Nein. Sie teilt die durchschnittliche Nettomiete durch den Bruttostundenlohn ohne den Ferienzuschlag von 8,33 Prozent und ohne Arbeitgeberbeiträge.

Woher stammen die Mietdaten?

Die Mieten stammen aus der Tabelle je-d-09.03.03.01 des Bundesamts für Statistik, publiziert am 5. März 2026 mit den Mietwerten 2024.

Primärquellen